D-Kader-Frühjahrslehrgang
27.-30.03.2008 in Bernhardswald




Teamfoto beim Frühjahrslehrgang 2008

Start ins Kaderjahr 2008
mit dem Frühjahrslehrgang

Ein Bericht von Johanna Scheler,
Fabian Scheler, Sebastian Cionoiu
und Benjamin Forkel

Angstschweiß, Dunkelheit und manchmal ein Lichtflackern in der Ferne. So begann das D-Kader-Trainingslager am Donnerstag, 27. März im Kreuther Forst bei Bernhardswald.

Nur die Mutigsten konnten sich beim Score-OL in der Nacht die volle Punktzahl ergattern, und auch wenn sie es nicht in der vom neuen Kadertrainer Roland Vogl vorgegebenen Zeit schafften, machte sich Zufriedenheit breit. Katrin Lorenz musste das Amt aus familiären und zeitlichen Gründen an Karin und Roland Vogl abgeben. Diese setzten am Abend dann auch gleich die Ziele für die aktuelle Saison und die kommenden Jahre fest.

Der nächste Morgen wurde (dank Sebastian Cionoiu) ordentlich mit Musik begrüßt und es ging wenig später in das benachbarte Sportheim des TSV Bernhardswald zum Frühstücken.

Anschließend fuhr das gesamte Team (zirka 40 Jugendliche und acht Betreuer) zum "Felsenparadies" bei Süßenbach. Dort angekommen ging erst einmal die Schneeballschlacht los, während die Betreuer die Posten in den Wald setzten. Als alle fertig angezogen waren, ging es für die "erfahreneren" OLer mit einem Schlaufen-OL los. Auf der Karte waren aber leider weder Hochsitze noch Wege, was das ganze etwas schwieriger gestalten sollte. Ziel dieses Trainings (die Ziele jeder Einheit teilte uns Roland jeweils vor Beginn mit) war es, das Kompasslaufen und die Feinorientierung im Felsengelände zu verbessern. Die Jüngeren von uns erhielten "normale" Karten, liefen die gleichen Schlaufen ab und wurden ebenfalls von einigen Betreuern im Wald beobachtet und verbessert. Dabei hatte man es vor allem mit Felskomplexen und Unmengen von Steinen, aber auch mit Sümpfen und vielen Dornen zu tun.

Zusätzlich erschwerend kam hinzu, dass an den Posten keine Schirme hingen, sondern selbst am richtigen Objekt noch anhand der Postenbeschreibung erst der Postenständer mit der SI-Station gefunden werden musste.

Zur Mittagszeit wurden bei einigen Sonnenstrahlen dann die Lunchpakete verdrückt. Zur Verdauung gab es dann eine Geländebegehung in kleinern Gruppen, bei denen uns weitere Tipps zum Thema Feinorientierung gegeben wurden. Am Nachmittag wurde es für alle dann nochmals schwieriger. Die "Kleineren" erhielten jetzt die Karten ohne Wege und die "Größeren" eine Höhenlinienkarte mit all den Felsen und Steinen. Und los ging es erneut mit einem Schlaufen-OL und der Aufgabe, die Karte während des Laufens zu lesen und natürlich die Feinorientierung im Felsengebiet weiter zu verbessern. Das anspruchsvolle Gelände, die fehlenden Postenschirme und die stark reduzierte Karte machten diese Einheit zu einem hochqualifizierten Orientierungstraining.

Danach ging es zurück in die Turnhalle. Abendessen und ein spezieller Fitnessparcours standen auf dem Plan. Bei diesem mussten dann auf allgemeinen Wunsch auch Karin, Roland und Ralph mitmachen, allerdings unter verschärften Bedingungen.?

Auch am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen und Frühstücken. Aber nur nicht zu viel, denn anschließend stand ein Konditionstest auf dem Programm, der bei den meisten wenig Begeisterung wecken konnte, erst recht nicht nach der ersten Begehung. Außer bei Fabian Scheler, der sich dank seiner Verletzung mit der Kamera am steilsten Stück positionieren durfte und mehr oder weniger einmalige Schnappschüsse machen konnte. Bei viel Gegenwind, matschigen Wegen, viel Unterholz beim Querlaufen und einem (seeehr!) quälenden Anstieg mit steilen 50 Höhenmetern am Schluss der Runde hatte sich Roland etwas "Lustiges" ausgedacht.

Manche nahmen dabei das Motto "Kotzen für Bayern" etwas zu ernst (stimmt's, Julian?). Trotzdem konnten sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs zumeist hervorragende Zeiten erzielt werden.

Als ob das nicht schon gereicht hätte, ging es am Nachmittag für die meisten beim anstehenden Wettkampf zur Regensburger OL-Tour auf die lange Strecke durch den diesmal vergleichsweise eher flachen Wald. Hier konnte sich Sebastian Cionoiu vor Benny Forkel durchsetzten (wenn man den Ralph mal weglässt...).

Bei den Damen war es Josephine Greiner, die erst bei diesem Lauf zu uns gestoßen war und die (daher??) die schnellste Zeit erzielen konnte. Hier lautete die Zielvorgabe: Flüssiges Laufen, d. h. schon vor dem Stempeln zu wissen, in welche Richtung man als nächstes weglaufen muss und natürlich hieß es auch fehlerfrei zu bleiben. Letzteres gelang diesmal aber nur wenigen.

Zum Relaxen ging es dann ins Westbad in Regensburg. Nach dem Abendessen wurde der D-Kader und der neu eingeführte E-Kader (als Nachfolger des früheren D-Kader Umfelds) bekannt gegeben und jeder auf seine Pflichten und Vorteile hingewiesen. Nach der Umstrukturierung werden ab jetzt D- und E-Kader nach dem jeweils letzten Bayerncuplauf vor der Winter- bzw. Sommerpause neu bekannt gegeben.

Am Sonntag gab es dann zum Abschluss die obligatorische Fun-Staffel, wobei der Lerneffekt (Staffelfeeling, Massenstart und Versatzposten) nicht zu kurz kam. Damit endete ein anstrengendes, aber auch lehrreiches Wochenende. Ach ja, alle neuen Mitglieder und Verantwortlichen wurden natürlich ordnungsgemäß "getauft" und damit richtig in ihr Amt eingeführt.




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